Blog zur Stressbewältigung

Dieser Blog begleitet unseren Gesundheitskurs und beschäftigt sich mit aktuellen Themen und Fragen zur Stressbewältigung und zum Stressmanagement. Die Beiträge nehmen teilweise auf den Kurs Bezug, können aber auch ohne Kursteilnahme gelesen werden. In unserem Forum können Sie als registrierter Nutzer gerne über die Themen diskutieren.

Karneval, Fasching feiern oder einfach weg – eine Auszeit vom Alltag

Group of women at Rose Monday making party with balloonsAn Karneval (oder‎ Fasching in Süddeutschland) gibt es in den Karnevalshochburgen zwei Gruppen: die einen, die dabei sind und die anderen, die wegfahren. Allen ist aber gemeinsam: Diese Zeit ist alles andere als normal, eben jeck, närrisch, auf keinen Fall alltäglich. Schon seit der Antike gibt es Bräuche, die noch heute Elemente des Karnevals sind: sich verkleiden, ausschweifend feiern, Umzüge, humorvolle Kritik an den Herrschenden. Hier soll es jetzt aber nicht um Sinn oder Unsinn des Karnevals gehen, sondern um das Thema Stress in dieser Zeit. Nutzen Sie die “närrische Zeit”, um ein bisschen Abstand zum Alltag zu bekommen, egal ob Sie mit dabei sind, dem Karneval entfliehen oder sogar arbeiten – dazu komme ich später noch. Termine müssen nicht so streng eingehalten werden, Stress mit anderen sollte nicht im Vordergrund stehen und selbst Probleme oder Belastungen dürfen Sie für eine Zeitlang vergessen. In Einheit 1 unseres Online-Kurses zur Stressbewältigung erläutere ich ja, dass wir uns selbst den Stress machen. Das ist also die Gelegenheit, mal die Dinge und sich selbst nicht‎ so ernst zu nehmen. Die Zeit der Umkehr und Nachdenklichkeit kommt ja ab Aschermittwoch. Wenn Sie arbeiten, dann konzentrieren Sie sich bitte auf das Wesentliche und nutzen Sie Ihren Humor. Sie haben vielleicht eine wichtige Aufgabe und nehmen die Auszeit eben später. ‎Abwechslung vom Alltag können Sie sich – egal wo Sie sind – auf Ihre ganz persönliche Art schaffen. Und darum geht es letztendlich. Sie können sich früh genug wieder den “ernsten Dingen des Lebens” zuwenden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß und eine außergewöhnliche Zeit!

Stress im ‎Winter – Kälte, Verkehrschaos, Erkältungen

Thermometer on snow shows low temperatures under zero. Low temperatures in degrees Celsius and fahrenheit. Cold winter weather twenty under zeroDer Mensch ist ein Gewohnheitstier. ‎Zwar können Routinen auch langweilig werden, gewohnte Abläufe geben aber Sicherheit und wirken in der Regel dem Stress entgegen. Im Winter gibt es einige Faktoren, die Gewohnheiten und den Zeitplan gehörig durcheinander bringen können.‎ Ich möchte hier drei wichtige Störfaktoren erläutern: Kälte, Verkehrschaos und Erkältungen.

(mehr…)

Stressbewältigung, Stressmanagement, Burnoutprävention – Was sind die Unterschiede?

Bei der Beschreibung, wie wir konstruktiv mit Stress umgehen können, werden oft die Begriffe Stressbewältigung, Stressmanagement und Burnoutprävention genannt. Direkt vorab: Es gibt keine allgemein gültige Definition. Die hier vorgestellte Auffassung soll einem besseren Verständnis der verschiedenen Konzepte und Ideen dienen.
(mehr…)

Warum eigentlich “Stress minimal” statt “stressfrei”?

Als Stressbewältigungstrainer informiere ich mich natürlich, was so zu dem Thema “herumschwirrt” und immer wieder bleibe ich am Begriff ”stressfrei” hängen. Ich lasse mir ja noch gefallen, wenn ich “Gelassen und sicher im Stress” sein soll, obwohl sich dies ja schon etwas widerspricht. Aber “stressfrei durchs Studium”, “stressfrei durch den Alltag” oder überhaupt ein stressfreies Leben sollten keine(r) von uns anstreben. Wenn ich beispielsweise eine Prüfung ohne Stress bewältigen möchte, dann muss mir das Ergebnis schon ziemlich egal sein. Mit einem Beruhigungsmittel wäre ich wohl auch nicht unbedingt optimal leistungsfähig. Soll heißen: Ohne eine angemessene positive  Anspannung - manche bezeichnen das als Eu-Stress, also “guten” Stress – kann ich mein Potenzial nicht optimal abrufen. Daher möchte ich mir diese Art von Stress erhalten und auch die Stressreaktion für Notfälle: Wenn grad mein Schiff untergeht, werde ich nicht seelenruhig und stressfrei zusehen, sondern versuchen, mich und andere zu retten. Dies sind die zwei Kategorien, wo ich Stress nicht vermeiden möchte oder kann: Zum einen, wenn ich Stress zur Erreichung eines höheren Zieles in Kauf nehme oder ihn sogar dazu nutze, zum anderen, wenn ich ihm einfach nicht ausweichen kann. Da müsste ich auch ein Zen-Meister sein, wenn ich sämtliche Situation so umdeuten könnte, dass sie mich nicht mehr stressen. Realistischer ist, unser Stresserleben ernst zu nehmen, durchaus daran zu arbeiten, aber es auch zu akzeptieren, dass wir uns selbst nicht unbegrenzt optimieren können. In diesem Sinne ist “Stress minimal” statt ”stressfrei” ein Paradigmenwechsel weg von Machbarkeitswahn hin zu Realismus, Demut und womöglich sogar Dankbarkeit angesichts unseres endlichen Menschseins.

Streik bei der Deutschen Bahn, im ÖPNV, bei Lufthansa oder Germanwings – Tipps zur Stressbewältigung

Wenn es wieder einmal heißt “Es wird gestreikt!” bei der Deutschen Bahn, im ÖPNV, bei Lufthansa oder Germanwings, dann geraten manche ziemlich unter Druck. Womöglich kommen sie dann zu spät zur Arbeit, erleben eine anstrengende Fahrt oder müssen zumindest die Unsicherheit aushalten, wie sie durchkommen. Wenn Sie dazugehören, vielleicht auch als Autofahrer, der dadurch Stau befürchten muss, dann haben wir ein paar Tipps dazu, wie Sie wenigstens etwas weniger Stress erleben.
(mehr…)

« Zurückblättern