8. Einheit: Stressbewältigung und Ziele erreichen

Hier zeigen wir, welchen Zusammenhang zwischen Stress, Zielsetzung, Zielformulierung und Motivation es gibt und wie Sie davon Gebrauch machen können, um zu Ihren Zielen zu kommen.

Stress Minimieren.

Hallo, ich begrüße Sie wieder bei unserem Gesundheitskurs. Beim nächsten Mal wird der Kurs ja abgeschlossen und Sie biegen damit auf die Zielgerade ein. Um Erreichen von Zielen geht es heute auch, und ich werde Ihnen ein paar Zusammenhänge dazu erläutern, mit meinem Ziel, dass Sie Ihre Ziele leichter erreichen.

Beim letzten Mal sollten Sie ja Ihr Programm zu mehr Gelassenheit und Ausgeglichenheit und zur Gesundheitsförderung zusammenstellen. Ich hoffe, Sie haben damit schon angefangen oder arbeiten sogar schon an der Umsetzung.

Wenn wir etwas verändern möchten, dann geschieht dies nicht von selbst. Auch gute Vorsätze und Verhaltensprogramme alleine reichen nicht aus. Wir brauchen noch etwas Entscheidendes. Es sind Motivationen und Ziele.

Ich zitiere Antoine de Saint-Exupéry: "Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer." Es geht also darum, dass wir ein Ziel erreichen wollen, weil es uns anzieht.

Zielerreichung

Genau genommen gibt es zwei psychische Prozesse zur Zielerreichung. Beim ersten Prozess haben wir einfach ein Bedürfnis, z.B. Hunger zur Mittagszeit und müssen uns dann nicht noch vornehmen, etwas zu essen zu suchen.

Der zweite Prozess ist komplexer, weil das Ziel nicht direkt erreichbar ist. Nehmen wir als Beispiel ein Studium, es könnte auch eine Ausbildung oder ein anderer längerer Lernprozess sein. Das Studium ist nicht Selbstzweck, auch wenn es durchaus Spaß machen kann. Ziel des Studiums ist, später einen bestimmten Beruf ausüben zu können. Dazu braucht man immer wieder Willenskraft, da nicht alles im Studium angenehm ist. Man muss zur Hochschule, teilweise morgens, wenn man ausschlafen möchte, manche Vorlesungen sind langweilig und es gibt Prüfungen. Wir überlegen dann aber nicht immer wieder neu, wozu wir studieren und ob wir weitermachen möchten, sondern haben vor Aufnahme des Studiums nach einer längeren Abwägung eine Entscheidung getroffen.

Folgendermaßen erreichen wir Ziele, die nicht direkt greifbar sind: Irgendwie zieht uns ein Ziel an, dazu kommen wir gleich und wir wägen Kosten und Nutzen gegeneinander ab. Wenn wir uns dann dafür entscheiden, gehen wir in der Regel die erforderlichen Schritte auch gegen Hindernisse und erreichen nach einiger Zeit unser Ziel. Dies bezeichnen die Motivationspsychologen als Willensprozess.


Die vollständige Version der Einheit erhalten Sie bei der Anmeldung zu unserem Kurs.
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